Wie trägt die NFDI dazu bei, Forschungsdaten nachhaltig nutzbar zu machen und damit neue Erkenntnisse und Innovationen zu ermöglichen? Um diese und weitere Fragen ging es bei dem Besuch von Petra Olschowski, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg, in der Geschäftsstelle des Vereins Nationale Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) e.V. in Karlsruhe am 18. August.
Im Mittelpunkt des Treffens stand die Arbeit von NFDI und ihre Bedeutung für eine zukunftsgerichtete Forschung in Baden-Württemberg, Deutschland und Europa. Es ging u.a. darum, wie Forschungseinrichtungen im NFDI-Verein zusammenarbeiten, um gemeinsame Standards, Strukturen und Dienste für die nachhaltige Nutzung von Forschungsdaten zu entwickeln und voranzutreiben. Schwerpunktthemen bildeten außerdem der EOSC Node Germany, dessen Aufbau NFDI koordiniert, und die neue Bund-Länder-Vereinbarung, die für NFDI ab 2029 gilt.
Auch die Perspektive Baden-Württembergs spielte eine Rolle. Das Land verfügt über eine starke und vielfältige Wissenschaftslandschaft und zahlreiche baden-württembergische Einrichtungen sind im NFDI-Verein mit seinem Sitz in Karlsruhe engagiert.
Der Besuch von Ministerin Petra Olschowski bot rund einen Monat nach der positiven Entscheidung der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) über die weitere Förderung von NFDI nach 2028 eine gute Gelegenheit, aktuelle NFDI-Aktivitäten vorzustellen und einen Dialog über die Zukunft einer leistungsfähigen, vernetzten und international anschlussfähigen Forschungsdateninfrastruktur zu führen.
Vielen Dank für den Besuch und den offenen Austausch!
Petra Olschowski, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg (Mitte), gemeinsam mit NFDI-Direktor Prof. Dr. York Sure-Vetter (links) und der Kaufmännischen Leiterin Susanne Walter-Augutsin (rechts) in der NFDI-Geschäftsstelle.
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