Success Stories der Konsortien

Über die Success Stories

Um unseren externen Besuchern eine bessere Vorstellung von unserer Arbeit zu geben, hat NFDI mit der Hilfe der Konsortien eine Sammlung von Success Stories erstellt. Dazu gehören unter anderem Helpdesks, Datenbanken und Services aller Art. Wir bemühen uns, diese Seite regelmäßig mit neuen Stories zu aktualisieren.

Adacta von NFDI4Cat schafft nachvollziehbare Forschungsdaten mit digitalen Zwillingen

 

Adacta

Adacta ist eine Software für das Forschungsdatenmangement, die eigens für die Verwaltung von Charakterisierungsdaten und Aktivitätsmessungen aus Katalysatorprüfständen entwickelt wurde. Sie bildet die Versuchsanlage samt Probe als digitalen Zwilling ab, wobei auch die Historie der Anlage sowie deren Einzelkomponenten erfasst werden.

Adacta legt einen besonderen Fokus auf die Nachvollziehbarkeit der eingegebenen Daten. Mit “Nachvollziehbarkeit” ist hier sowohl die Herkunft der Daten gemeint, d.h. mit welchem technischen Gerät sie generiert wurden, als auch deren Auswertungsschritte. Alle Details, die zur Reproduktion des Versuchsaufbaus erforderlich sind, können aufgezeichnet werden, bis hin zu den Seriennummern der einzelnen Komponenten.

Adacta wird bereits in mehreren akademischen Institutionen sowie in koordinierten Forschungsprogrammen (SFB 1441, SFB/TRR150, SPP 2080) zum Forschungsdatenmanagement genutzt.

Das Konzept wurde bereits publiziert.

 

Die AI Ethics Videoserie von NFDI4DataScience klärt ethische Fragen zu künstlicher Intelligenz

U Konsortien NFDI4DataScience | NFDI

AI Ethics Video Series

NFDI4DS entwickelt Schulungsmaterialien und organisiert Veranstaltungen, die sich mit Prozessen und Methoden der Datenwissenschaft und KI befassen.
In diesem Rahmen wurde eine Videoserie über ethische Aspekte in der KI produziert. Zu diesem Zweck wurde ein Lehrplan entwickelt und ein Fragebogen für die Serie erstellt. Jede Folge beleuchtet einen bestimmten Aspekt und interviewt bekannte Experten auf dem Gebiet. Die Zielgruppe sind Praktiker aus der Datenwissenschaft und der KI-Gemeinschaft.

Die zehn Episoden der Videoserie sind auf YouTube verfügbar.

Das Data Steward Service Center von FAIRagro kümmert sich um Fragen aus der Wissenschaft

 

Data Steward Service Center

Das DSSC unseres jungen Konsortiums hat sich innerhalb weniger Wochen nach Projektstart im März 2023 erfolgreich formiert und zeichnet sich durch eine Kombination aus Teamwork und zugleich selbstständiger Aufgabenbearbeitung aus. Wir sind fünf Data Stewards und ein Koordinator, die sich diversen Anfragen aus der nationalen und internationalen Agrosystem-Community widmen. Jeder unserer Data Stewards ist Expert*in eines bestimmten Bereichs der Agrosystemforschung. Dazu gehören Geodaten, Daten von Pflanzeninventuren, landwirtschaftliche Langzeitversuche und genetische Daten. Darüber hinaus haben wir als erstes Konsortium auch eine ausgebildete Volljuristin als Data Steward für Recht und Ethik. Dadurch sind wir in der Lage, die Fragen der Community direkt selbst kompetent zu beantworten, sodass kein Outsourcing betrieben werden muss. Dies macht unseren Service agil und effizient. Konkret erreichen uns Anfragen über die zentrale E-Mail-Adresse „dataservice@fairagro.net“. Diese werden dann von unserem Koordinator in Tickets umgewandelt und entsprechend der Expertise an eine:n oder mehrere Data Stewards zugeteilt, die diese Tickets dann selbstständig bearbeiten und verwalten. So konnten wir uns zum Jahresende 2023 bereits 27 Community-Anfragen widmen. Durch die Größe und Diversität unseres Teams tragen wir auch erfolgreich zu der Vernetzung mit anderen Helpdesks (sowohl NFDI als auch lokal) sowie mit den Landesinitiativen bei. [Autorin: Lea Singson, Data Steward im DSSC]

Leitende Einrichtung des DSSC ist das Leibniz Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) mit eigenem Repositorium (BonaRes Repository).

Der interaktive virtuelle Assistent von BERD@NFDI hilft beim Datenschutz

U Konsortien BERD@NFDI | NFDI

Interaktiver Virtueller Assistent (iVa)

BERD@NFDI hat einen Interaktiven Virtuellen Assistenten (iVa) entwickelt, der Benutzern dabei hilft, die Komplexitäten der Datenschutzbestimmungen insbesondere hinsichtlich rechtlicher Fragen zu verstehen und die rechtlichen Optionen für die Verwendung von Daten in ihren Projekten erkunden. Speziell ausgerichtet für die Bereiche Wirtschaft, Wissenschaft und Sozialwissenschaften, führt iVA die Benutzer durch einen Entscheidungsbaum mit konkreten Fragen, kurzen Beispielen und präzisen Definitionen; anstelle von reiner Theorie bietet es praktische Einblicke. iVA besteht aus verschiedenen Modulen, von denen jedes eine bestimmte Datenschutzfrage behandelt.

Wählen Sie ein Modul und probieren Sie es aus.

Mit der Gemeinsamen Normdatei (GND) reichert Text+ geistes- und kulturwissenschaftliche Forschungsdaten an

Normdaten in geistes-und kulturwissenschaftlichen Forschungsdaten

In Text+, dem NFDI-Konsortium für sprach- und textbasierte Forschungsdaten, arbeiten die Deutsche Nationalbibliothek und die Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen mit weiteren Partnern zusammen, um die Erschließung geistes- und kulturwissenschaftlicher Forschungsdaten mit Normdaten der Gemeinsamen Normdatei (GND) auszubauen und bisher unerschlossene Datenbestände mit Normdaten aufzuwerten. Unter Normdaten versteht man solche Forschungsdaten, welche unabhängig von Faktoren wie Schreibweise eindeutig z.B. einer Person zugeordnet werden können etwa mithilfe einer Identifikationsnummer. Davon profitieren Forschung und Öffentlichkeit gleichermaßen, denn als Normdaten ausgewiesene Entitäten in Forschungsdaten (Personen, Werke, Geografika, Sachbegriffe etc.) sind eindeutig referenzierbar und interoperabel, sie bieten bei der Datenrecherche eindeutige Sucheinstiege und können in ihrer Verwendung als kontrolliertes Vokabular in unterschiedlichen Informationsressourcen die Entwicklung des Semantic Web vorantreiben.

 

 

NOMAD von FAIRmat schafft eine digitale Infrastruktur in den Materialwissenschaften

NOMAD

NOMAD ist eine digitale Infrastruktur für die riesigen Datenmengen aus dem weiten Feld der Materialwissenschaften. Das Konsortium FAIRmat hat dazu die ursprüngliche Sammlung von Simulationsergebnissen in viele Richtungen weiterentwickelt. Dies betrifft nicht nur Berechnungen angeregter Zustände mittels Vielteilchentheorien und klassischer Molekulardynamik; NOMAD ist auch zu einer Plattform für Probenherstellung, verschiedenste experimentelle Methoden und einer Vielzahl von Anwendungen gewachsen. FAIRmat hat hierfür (Meta-)Datenmodelle und grafische Oberflächen entwickelt, um die Fülle heterogener Daten zu verarbeiten und zu beschreiben. Heute umfasst NOMAD 13 Millionen Einträge zu mehr als 3 Millionen Materialien.

Mit den interaktiven NOMAD Apps lassen sich die domänenspezifischen Daten im Detail erkunden und auch miteinander vergleichen. Diese Apps bieten individuell gestaltbare Benutzeroberflächen zur Datenvisualisierung. Zum Beispiel beinhaltet die Solar-Cell App über 40 000 Datensätze von Bauelementen aus dem Perovskite Database Project. Mehr als 17 000 Berechnungen enthält unsere Datensammlung zu Metal-Organic Frameworks, die derzeit um Information zu deren Synthese erweitert. In Kürze werden weitere Apps verfügbar sein, die von der heterogenen Katalyse bis zur Batterieforschung reichen.

Mit NOMAD Oasis bringt FAIRmat unsere Dateninfrastruktur auch in individuelle Labore. NOMAD Oasis ermöglicht es Forschenden aus verschiedenen Fachbereichen, die NOMAD-Software an ihre individuellen Bedürfnisse anzupassen. Besuchen Sie unsere Website unter: https://nomad-lab.eu.