Über uns

NFDI4Chem baut eine offene und FAIRe Infrastruktur für das Forschungsdatenmanagement in der Chemie auf. Das Konsortium besteht aus engagierten Produzent:innen und Nutzer:innen von Daten aus der universitären und außeruniversitären Forschung, aus Infrastruktureinrichtungen und aus Fachgesellschaften wie der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh), der Bunsen-Gesellschaft und der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft (DPhG). NFDI4Chem möchte alle Disziplinen der Chemie im akademischen Bereich repräsentieren.

Die Vision von NFDI4Chem ist es, alle wichtigen Schritte der chemischen Forschung zu digitalisieren, um Wissenschaftler:innen bei der Erfassung, Speicherung, Verarbeitung, Analyse, Offenlegung und Nachnutzung von Forschungsdaten zu unterstützen. 

Maßnahmen zur Förderung von Open Science und des Forschungsdatenmanagements (FDM) gemäß den FAIR-Prinzipien sind grundlegende Ziele von NFDI4Chem, um der Chemie-Community ein ganzheitliches Konzept für den Zugang zu Forschungsdaten zu bieten.

Zu diesem Zweck entwickelt NFDI4Chem eine nationale Forschungsdateninfrastruktur für die Forschungsdomäne Chemie in Deutschland. Sie wird innovative und einfach zu nutzende Dienste bieten und neue wissenschaftliche Ansätze auf Basis der Nachnutzung von Forschungsdaten ermöglichen. In der Anfangsphase konzentriert sich NFDI4Chem auf Daten zu Molekülen und Reaktionen einschließlich Daten zu deren experimenteller und theoretischer Charakterisierung.

Ziele

  • Virtuelle Umgebung von föderierten Repositorien für Forschungsdaten in der Chemie
  • Internationale Community-Prozesse zur Etablierung von Standards für Mindestangaben und offene Daten in der Chemie
  • Kultureller und digitaler Wandels hin zu „Smart Laboratory Environments“
  • Bewusstsein und Akzeptanz für FAIRes Datenmanagement in der chemischen Gemeinschaft
  • Förderung von Synergien und bereichsübergreifenden Entwicklungen innerhalb der NFDI
  • Rechtlich verlässlicher Rahmen von Richt- und Leitlinien für FAIRes FDM

Aufgabenbereich

TA1

Management: finanzielle und organisatorische Leitung des Projekts.

TA2

Smart Laboratory (SmartLab): Implementierung und Anpassung bestehender und Entwicklung fehlender IT-Komponenten in einer flexiblen Arbeitsumgebung, die die frühzeitige Erfassung von Daten sowie die Verwaltung, Analyse und Speicherung der zugehörigen Informationen ermöglicht.

TA3

Repositories: zuverlässige Speicherung, Verbreitung und Archivierung aller relevanten Forschungsdaten in jeder Phase des Lebenszyklus von Daten.

TA4

Standards: Spezifizierung und Dokumentation von Standards, die für Archivierung, Veröffentlichung und Austausch von Daten und Metadaten erforderlich sind, zusammen mit Referenzimplementierungen und Datenvalidierung.

TA5

Community und Training: Sammlung, Auswertung und Eingehen auf Anforderungen der Community sowie Dissemination und Training auf allen Ebenen, beginnend im Grundstudium.

TA6

Synergien: Koordination der NFDI4Chem-Aktivitäten mit anderen NFDI-Konsortien und Harmonisierung mit internationalen Gremien (zu den Themen gehören domänenübergreifende Metadatenstandards, semantische Datenannotation mittels Ontologien, Bereitstellung von Terminologiediensten sowie rechtliche Aspekte von FAIR RDM).

Prof. Dr. Christoph Steinbeck

Sprecher des Konsortiums

Dr. Oliver Koepler

Sprecher des Konsortiums

Friedrich-Schiller-Universität Jena (FSU)

Antragstellende Institution

(Mit-)Antragstellende Institutionen und (Co-)Sprecher:innen:
  • TIB – Leibnitz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften Universitätsbibliothek
  • Dr. Nicole Jung & Dr. Felix Bach -Karlsruhe – Institut für Technologie (KIT)
  • Matthias Razum – FIZ Karlsruhe – Leibnitz-Institut für Informationsstruktur
  • Dr. Steffen Neumann – Leiniz-Institut für Pflanzenbiochemie (IPB)
  • Prof. Dr. Sonja Herres-Pawlis – RWTH Aachen
  • Dr. Johannes Liermann – Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU)
      Beteiligte Institutionen

      • Belstein-Institut
      • Deutsche Pharmazeutische Gesellschaft e.V.
      • Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft
      • Georg-August-Universität
      • Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V.
      • Julius-Maximilians-Universität München
      • Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)
      • Universitätsbibliothek der TU Braunschweig
      • Technische Universität Dortmund
      • Technische Universität Dresden
      • Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH – UFZ
      • Universität zu Köln

      Prof. Dr. Christoph Steinbeck

      Sprecher des Konsortiums

      Dr. Oliver Koepler

      Antragsstellende Institution

      Friedrich-Schiller-Universität Jena (FSU)

      Antragsstellende Institution

      (Mit-)Antragstellende Institutionen und (Co-)Sprecher:innen:
      • TIB – Leibnitz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften Universitätsbibliothek
      • Dr. Nicole Jung & Dr. Felix Bach -Karlsruhe – Institut für Technologie (KIT)
      • Matthias Razum – FIZ Karlsruhe – Leibnitz-Institut für Informationsstruktur
      • Dr. Steffen Neumann – Leiniz-Institut für Pflanzenbiochemie (IPB)
      • Prof. Dr. Sonja Herres-Pawlis – RWTH Aachen
      • Dr. Johannes Liermann – Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU)
      Beteiligte Institutionen
      • Belstein-Institut
      • Deutsche Pharmazeutische Gesellschaft e.V.
      • Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft
      • Georg-August-Universität
      • Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V.
      • Julius-Maximilians-Universität München
      • Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)
      • Universitätsbibliothek der TU Braunschweig
      • Technische Universität Dortmund
      • Technische Universität Dresden
      • Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH – UFZ
      • Universität zu Köln