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Über uns

Forschungsdaten sind ein bedeutender Rohstoff des 21. Jahrhunderts. Voraussetzung für ihre Wertschöpfung ist eine FAIRe (Findable, Accessible, Interoperable, and Re-purposable) Dateninfrastruktur (DI). Findable and Aritificial-Intelligence Ready – eine alternative Interpretation des Akronyms – wird die heutige Forschungspraxis deutlich verändern.  FAIRmat wird dies für die Physik der kondensierten Materie und die chemische Physik fester Stoffe realisieren. Mit einer DI, die Synthese, Experiment, Theorie und Simulationen integriert, werden wir auch auf andere Bereiche wie Chemie, Ingenieurwesen, Industrie und die Gesellschaft aktiv zugehen.

Warum sind die Forschungsdaten von FAIRmat so wichtig? Einfach ausgedrückt sind sie für den Wohlstand und Lebensstil unserer Gesellschaft von maßgeblicher Bedeutung, da die Bereiche Energie, Umwelt, Gesundheit, Mobilität, IT usw. von besseren oder neuartigen Werkstoffen abhängen. Ohne eine effiziente DI sind diese Daten weder zugänglich noch wiederverwendbar.

FAIRmat vertritt unzählige Forschende an deutschen Universitäten und führenden wissenschaftlichen Einrichtungen und basiert auf umfassender Erfahrung mit der weltweit größten Dateninfrastruktur der computergestützten Materialwissenschaften, dem Novel Materials Discovery (NOMAD) Laboratory sowie dem Verein FAIR-DI e.V. FAIRmat adressiert die gesamte Breite der Sektion Kondensierte Materie der DPG mit ihren 12 Fachverbänden und wird von der DPG, der Chemisch-Physikalisch-Technischen Sektion der MPG, der Bunsen-Gesellschaft für Physikalische Chemie und anderen Institutionen unterstützt. FAIRmat ist international bestens eingebettet, unter anderem in die RDA, die EOSC, GO FAIR, etc. und hat mit führenden Institutionen wie NIST (USA), Shanghai University (China) und CSC (Finnland) Memoranda of Understanding unterzeichnet. FAIRmat wird sich weiterhin für zunehmende Akzeptanz einer Forschungsdateninfrastruktur einsetzen – in Deutschland, Europa und darüber hinaus.

Ziele

FAIRmat will

  • Wissenschaftler:innen davon überzeugen, auch solche Daten zu teilen, die sich für ihre eigenen fokussierten Forschungsprojekte als nicht relevant erweisen;
  • auf die erweiterte Community zugehen und umfassende Beratung, Schulungen und Unterstützung anbieten;
  • eine föderierte, FAIRe Dateninfrastruktur mit zentralem Zugang – dem FAIRmat Portal – aufbauen;
  • Metadatenkataloge und Ontologien entwickeln;
  • den effizienten Austausch von Forschungsdaten ermöglichen und sicherstellen, dass die DI die Grundlagenforschung unterstützt, ohne dass dies zu einer Belastung für die aktiven Forscher:innen führt. Auch andere Gebieten, z.B. die Ingenieurwissenschaften, werden von der FAIRmat DI profitieren.

Aufgabenbereiche

Area A – Synthesis

zielt darauf ab, die Synthese von Proben reproduzierbar zu machen, verborgene Syntheseparameter zu finden, die Entwicklung neuartiger Materialien durch die Ausarbeitung von Syntheserichtlinien zu beschleunigen und die Charakterisierungsdaten der synthetisierten Materialien auswertbar zu machen.

Area B – Experiment

wird die FAIR-Datenprinzipien in den wichtigsten experimentellen Disziplinen der Physik der kondensierten Materie einführen und ihre Anwendung sehr ansprechend und einfach gestalten sowie weit verbreiten.

Area C – Theory

wird das NOMAD Laboratory integrieren, seine Infrastruktur und Dienste durch die Hinzufügung neuer ab initio-Fortschritte, klassischer Simulationen sowie Multiskalenmodellierung erheblich verbessern und die Einbeziehung anderer theoretischer Methoden vorbereiten.

Area D – Data Infrastructure

Wird den Grundstein für eine föderierte Forschungsdateninfrastruktur für die breite Community der kondensierten Materie und der chemischen Physik legen.

Area E – Use-case Demonstrators

wird die Funktionsfähigkeit der FAIRmat-DI demonstrieren und möglicherweise zu verbessernde Schwachstellen aufzeigen. Area E wird zeigen, wie die entwickelten DI-Werkzeuge die Forschung der verschiedenen Sub-Communities wesentlich unterstützen und Handshakes mit anderen Konsortien ermöglichen.

Area F – User Support, Training, and Outreach

wendet sich an die Gemeinschaft, bietet umfangreiche Informationen und Schulungen an, fördert das Bewusstsein für FAIRe Daten und gibt Verbesserungsvorschläge an die Bereiche A-E zurück.

Area G – Administration and Coordination

widmet sich den Koordinationsfragen – sowohl innerhalb von FAIRmat als auch innerhalb der NFDI.

Task Areas FAIRmat
Prof. Dr. Claudia Draxl

Prof. Dr. Claudia Draxl

Sprecherin des Konsortiums

(Mit-)Antragstellende Institutionen und (Co-)Sprecher:innen:
  • Martin Albrecht – Leibniz-Institut für Kristallzüchtung
  • Mark Greiner – Max-Planck-Institut für chemische Energiekonversion
  • Dr. Matthias Scheffler – Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft & FAIR-DI e.V.
  • Dr. Hans-Joachim Bungartz – Technische Universität München
  • Dr. Christof Wöll – Karlsruher Institut für Technologie
Logo Humboldt-Universität zu Berlin

Humboldt-Universität zu Berlin

Antragsstellende Institution

Beteiligte Institutionen
  • Deutsche Physikalische Gesellschaft
  • DWI – Leibniz-Institut für Interaktive Materialien
  • Forschungszentrum Jülich
  • Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
  • Friedrich-Schiller-Universität Jena
  • Georg-August-Universität Göttingen
  • Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Helmholtz Zentrum Berlin
  • Jülich Supercomputing Centre
  • Justus-Liebig-Universität Gießen
  • Leibniz-Institut für Analytische Wissenschaften
  • Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
  • Max Planck Computing and Data Facility
  • Max-Planck-Institut für Chemische Physik fester Stoffe
  • Max-Planck-Institut für Eisenforschung GmbH
  • Max-Planck-Institut für Polymerforschung
  • Ruhr-Universität Bochum
  • Technische Universität Berlin
  • Technische Universität Dresden
  • Technische Universität Kaiserslautern
  • TIB – Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften und Universitätsbibliothek
  • Universität Leipzig
  • Universität Ulm
  • Zuse-Institut Berlin
Prof. Dr. Claudia Draxl

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Sprecherin des Konsortiums

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Antragsstellende Institution

(Mit-)Antragstellende Institutionen und (Co-)Sprecher:innen:
  • Martin Albrecht – Leibniz-Institut für Kristallzüchtung
  • Mark Greiner – Max-Planck-Institut für chemische Energiekonversion
  • Dr. Matthias Scheffler – Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft & FAIR-DI e.V.
  • Dr. Hans-Joachim Bungartz – Technische Universität München
  • Dr. Christof Wöll – Karlsruher Institut für Technologie
Beteiligte Institutionen
  • Deutsche Physikalische Gesellschaft
  • DWI – Leibniz-Institut für Interaktive Materialien
  • Forschungszentrum Jülich
  • Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
  • Friedrich-Schiller-Universität Jena
  • Georg-August-Universität Göttingen
  • Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Helmholtz Zentrum Berlin
  • Jülich Supercomputing Centre
  • Justus-Liebig-Universität Gießen
  • Leibniz-Institut für Analytische Wissenschaften
  • Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
  • Max Planck Computing and Data Facility
  • Max-Planck-Institut für Chemische Physik fester Stoffe
  • Max-Planck-Institut für Eisenforschung GmbH
  • Max-Planck-Institut für Polymerforschung
  • Ruhr-Universität Bochum
  • Technische Universität Berlin
  • Technische Universität Dresden
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  • TIB – Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften und Universitätsbibliothek
  • Universität Leipzig
  • Universität Ulm
  • Zuse-Institut Berlin