Die zehn Konsortien der zweiten Förderrunde werden weitergefördert. Darüber hat die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) am 10. Juli entschieden. Die neue Förderperiode für die zweite Projektphase beginnt für BERD@NFDI, DAPHNE4NFDI, FAIRmat, MaRDI, NFDI-MatWerk, NFDI4DataScience, NFDI4Earth, NFDI4Microbiota, PUNCH4NFDI und Text+ im Oktober. Bund und Länder stellen dafür insgesamt rund 71 Millionen Euro bis zunächst Ende 2028 zur Verfügung.
Die Konsortien werden in regelmäßigen Abständen durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) evaluiert. Auf der Grundlage dieser Evaluation entscheiden Bund und Länder in der GWK über die weitere Förderung und Ausgestaltung der Konsortien. Das Vorgehen ist in der „Bund-Länder-Vereinbarung zu Aufbau und Förderung einer Nationalen Forschungsdateninfrastruktur“ geregelt.
Für NFDI ist die Weiterförderung aller zehn Konsortien der zweiten Runde eine sehr gute Nachricht, die den Erfolg des Netzwerks unterstreicht. Dank der zugesagten Finanzmittel können die zehn Konsortien weiter daran arbeiten, die gemeinsame NFDI-Vision „Daten als gemeinsames Gut für exzellente Forschung“ zu realisieren.
„Ich freue mich sehr, dass alle Fortsetzungsanträge der zweiten Runde eine Förderung erhalten und die Weiterentwicklung von NFDI damit fortschreiten kann“, sagt Prof. Dr. York Sure-Vetter, Direktor des NFDI-Vereins.
Bereits im vergangenen Jahr hatte die GWK über alle Fortsetzungsanträge der neun Konsortien der ersten Runde (DataPLANT, GHGA, KonsortSWD, NFDI4Biodiversity, NFDI4Cat, NFDI4Chem, NFDI4Culture, NFDI4Health und NFDI4ING) positiv entschieden.
Mehr Informationen zu den zehn Konsortien der zweiten Förderrunde:
- BERD@NFDI
- DAPHNE4NFDI
- FAIRmat
- MaRDI
- NFDI-MatWerk
- NFDI4DataScience
- NFDI4Earth
- NFDI4Microbiota
- PUNCH4NFDI
- Text+
Über NFDI
Daten als gemeinsames Gut für exzellente Forschung, organisiert durch die Wissenschaft in Deutschland. Das ist die Vision der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI). Forschungsdaten sind ein wertvoller Schatz für unsere Gesellschaft. Mit ihrer Hilfe lassen sich neue Erkenntnisse gewinnen, die Innovationen ermöglichen und Deutschland als Wissensstandort stärken. Aktuell sind viele Forschungsdaten weder auffindbar noch interoperabel nutzbar und damit nicht wieder- und weiterverwertbar. Die Nationale Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) möchte dies ändern und neue Potenziale zur Wissensgenerierung und zur interdisziplinären Verknüpfung erschließen.
Ansprechpartnerin für Presserückfragen:
Nathalie Rathgeb, Wissenschaftliche Referentin PR/Kommunikation
Tel. +49 721 988 994 20
Mail: nathalie.rathgeb@nfdi.de
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