Erster Parlamentarischer Lunch
Im Gespräch mit Berlin: NFDI lädt zum Parlamentarischen Lunch
(Veröffentlicht am 27.07.2021) Abgeordnete des Deutschen Bundestags und deren Mitarbeitende hatten am Mittwoch, 16. Juni, die Gelegenheit, sich über die große Herausforderungen im Forschungsdatenmanagement sowie Lösungsstrategien durch NFDI zu informieren. Im Rahmen eines virtuellen Parlamentarischen Lunchs stellte der Verein sich vor.
Direktor Prof. Dr. York Sure-Vetter machte in seinem einleitenden Vortrag zunächst klar, welchen großen Stellenwert bereits bestehende Forschungsdaten bei der Gewinnung neuer Erkenntnisse haben. Gleichzeitig skizzierte er Probleme, auf die Forschende bei ihrer Arbeit treffen. Daten sind meist dezentral, temporär und projektbezogen gelagert und damit schwer verfügbar.
NFDI will hier Abhilfe schaffen und eine bessere Dateninfrastruktur aufbauen. Den Gästen des Parlamentarischen Lunchs berichtete er, welchen Aktivitäten der Verein sich derzeit widmet und wie die übergeordneten Ziele umgesetzt werden sollen.
Im Anschluss hatten die Teilnehmer:innen die Möglichkeit, Fragen zu stellen und über das Forschungsdatenmanagement der Zukunft zu diskutieren. Moderiert wurde das Gespräch von der Kaufmännischen Leiterin Eva Lübke.
Thematisiert wurde beispielsweise die Entwicklung gemeinsamer Standards für mehr Interoperabilität. NFDI arbeitet daran, Standards zu vereinheitlichen und legt dabei einen besonderen Fokus auf den interdisziplinären Austausch.
Auch über den Spagat zwischen einem offenen Forschungsdatenangebot und Feldern wie Datenschutz, Patentrecht und Urheberrecht wurde gesprochen.
Die Gäste waren außerdem an der technischen Umsetzung von Diensten interessiert. Diskutiert wurde insbesondere, welche Rolle Rechenzentren beim Aufbau einer deutschlandweiten Forschungsdateninfrastruktur spielen.
NFDI bedankt sich bei allen Teilnehmer:innen für den lebhaften Austausch. Eine nächste Ausgabe des Parlamentarischen Lunchs ist geplant.
Andere Beiträge
Beiträge
Ministerin Petra Olschowski zu Gast bei NFDI
Wie trägt die NFDI dazu bei, Forschungsdaten nachhaltig nutzbar zu machen und damit neue Erkenntnisse und Innovationen zu ermöglichen? Um diese und weitere Fragen ging es bei dem Besuch von Petra Olschowski, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg, in der Geschäftsstelle des Vereins Nationale Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) e.V. in Karlsruhe am 18. August.
Erfolg für NFDI: GWK beschließt weitere Förderung aller Konsortien der zweiten Runde
Die zehn Konsortien der zweiten Förderrunde werden weitergefördert. Darüber hat die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) am 10. Juli entschieden. Die neue Förderperiode für die zweite Projektphase beginnt für BERD@NFDI, DAPHNE4NFDI, FAIRmat, MaRDI, NFDI-MatWerk, NFDI4DataScience, NFDI4Earth, NFDI4Microbiota, PUNCH4NFDI und Text+ im Oktober. Bund und Länder stellen dafür insgesamt rund 71 Millionen Euro bis zunächst Ende 2028 zur Verfügung.
GWK beschließt weitere Förderung von NFDI ab 2029 durch Bund und Länder
Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) hat in ihrer Sitzung am 10. Juli eine neue Bund-Länder-Vereinbarung (BLV) beschlossen. Diese regelt die Finanzierung sowie die zukünftige Ausgestaltung von NFDI ab 2029. Bund und Länder wollen NFDI mit bis zu rund 98,7 Millionen Euro pro Jahr im Zeitraum von 2029 bis 2038 weiterfördern.